Anika Pages & Devid Striesow: Klassische Gedichte und Balladen
Schon bei den ersten Worten erwacht die Erinnerung, denn Theodor Fontanes »Herr von Ribbek auf Ribbek im Havelland«, die »Glocke« und »Bürgschaft« von Friedrich Schiller und Goethes »Zauberlehrling« haben wir in der Schulzeit mit so viel Mühe und Muße auswendig gelernt – das hält für die Ewigkeit. In der Interpretation von Anika Pages und Devid Striesow aber werden die Texte zu einem spannenden, berührenden und inspirierenden Bühnenerlebnis, das dazu einlädt, die Schönheit und Kraft der Sprache neu zu entdecken.
Nicht umsonst gehören die großen deutschen Balladen zu den eindrucksvollsten dichterischen Schöpfungen des 19. Jahrhunderts.
In einer außergewöhnlichen Inszenierung lassen Anika Pages und Devid Striesow Balladen von Friedrich Schiller, Johann Wolfgang von Goethe, Theodor Fontane, Ludwig Uhland, Joseph von Eichendorff, Novalis, Heinrich Heine und Clemens Brentano lebendig werden. Die berühmten Texte werden nicht nur rezitiert, sondern im leidenschaftlichen Dialog gestaltet: Fesselnde kleine Dramen entfalten sich zu einem Panorama existenzieller Konflikte – intensiv, lebendig und überraschend aktuell.
Idee und Konzept: Anika Pages
Foto Devid Striesow: Nils Schwarz
Foto Anika Pages: Loredana La Rocca
Anika Pages
Anika Pages zählt zu den vielseitigsten Schauspielerinnen des deutschsprachigen Theaters. Ihr künstlerischer Weg begann an den Münchner Kammerspielen, deren Ensemble sie von 1994 bis 2002 angehörte. Dort arbeitete sie mit bedeutenden Regisseuren wie Dieter Dorn, Alexander Lang und Jens-Daniel Herzog und überzeugte in zahlreichen Rollen, etwa als Recha in Lessings »Nathan der Weise«, als Natalie im »Prinzen von Homburg« oder als Nina in Tschechows »Die Möwe«.
Es folgten Engagements am Bayerischen Staatsschauspiel, am Deutschen Theater Berlin, am Staatstheater Stuttgart, am Schauspielhaus Zürich, am Grillo-Theater Essen sowie am Theater in der Josefstadt Wien. Dort war sie zuletzt im Frühjahr 2023 in Inszenierungen von Dieter Dorn zu sehen, unter anderem als Winnie in Samuel Becketts »Glückliche Tage«. Bei den Nibelungenfestspielen Worms stand sie als Brünhild unter der Regie von Dieter Wedel auf der Bühne.
Devid Striesow
Devid Striesow gehört zu den profiliertesten deutschen Schauspielern seiner Generation. Nach seiner Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« in Berlin führte ihn sein Weg zunächst auf bedeutende Theaterbühnen, unter anderem an das Deutsche Schauspielhaus Hamburg und das Düsseldorfer Schauspielhaus, wo er sich rasch als vielseitiger Charakterdarsteller profilierte.
Seit seinem Filmdebüt im Jahr 2000 ist Striesow regelmäßig in Kino und Fernsehen zu sehen und hat sich mit seiner großen Wandlungsfähigkeit einen festen Platz im deutschen Film erarbeitet. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen Filme wie »Die Fälscher«, »Yella« und »Ich bin dann mal weg«. Für seine darstellerischen Leistungen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Deutschen Filmpreis und den Bambi.
Ein breites Publikum wurde zudem durch seine Rolle als Hauptkommissar Jens Stellbrink im Tatort auf ihn aufmerksam. International war er zuletzt im vielfach ausgezeichneten Film »Im Westen nichts Neues« zu sehen. Neben seiner Arbeit für Film und Fernsehen ist Devid Striesow regelmäßig auf der Bühne sowie in literarischen Lesungsprogrammen zu erleben.
Kat. I 49,00 €
Kat. II 39,00 €
Ermäßigte Tickets (50%) erhalten Schwerbehinderte ab GdB 50 gegen Vorlage des Nachweises an der Abend- und Tageskasse im Münchner Künstlerhaus.
Ermäßigte Tickets (50%) für Schüler und Studierende sind nur an der Abendkasse erhältlich (nach Verfügbarkeit).
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