Münchner Künstlerhaus

SUCHERS LEIDENSCHAFTEN

mit C. Bernd Sucher

C. Bernd Sucher stellt an zwei Freitagen den Künstler Francisco de Goya und sein Schaffen vor. Außerdem wird der bekannte Theaterkritiker einen Abend dem Schriftsteller Lion Feuchtwanger und dessen Roman "Goya oder der arge Weg der Erkenntnis" widmen.

Freitag, 24.07.  19.30 Uhr | Lion Feuchtwanger: "Goya oder der arge Weg der Erkenntnis"

Zum Start der „Goya“-Ausstellung wird sich C. Bernd Sucher in seiner Reihe „Suchers Leidenschaften“ mit einem Spätwerk Lion Feuchtwangers beschäftigen, dem 1951 entstandenen und wenig bekannten historischen Roman „Goya oder der arge Weg der Erkenntnis“. In der September-Ausgabe 1951 der „Frankfurter Hefte“ besprach Eugen Kogon dieses Buch und schwärmte: „Wenn der Kern des Menschen getroffen wird, bedarf es keiner greifbaren Aktualität; sie ist jederzeit zum Greifen nahe.“ Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Unterstützt wird C. Bernd Sucher von der Schauspielerin Angela Hundsdorfer.
Musik: Estela Sanz Posteguillo (Gesang), Joselito Pérez (Gitarre)

Freitag, 31.07.  19.30 Uhr | Francisco de Goya
Freitag, 04.09.  19.30 Uhr | Francisco de Goya

C. Bernd Sucher setzt sich in seiner Reihe „Suchers Leidenschaften“  an zwei Abenden mit dem Leben und Werk des spanischen Malers und Grafikers auseinander - und spricht auch über seinen lebenslangen Briefwechsel mit dem reichen aragonesischen Kaufmann Manfred Zapater. Schließlich wird er die Zuhörer  bekanntmachen mit Werner Hofmanns Buch: „Goya. Vom Himmel durch die Welt zur Hölle“ und die Frage zu beantworten suchen, was Goethe und Goya gemein haben.

Unterstützt wird C. Bernd Sucher von dem Schauspieler Philipp Moschitz.
Musik: Joselito Pérez (Gitarre)

Tickets

€ 22,- | erm. € 11,-
Kombi-Ticket mit Goya-Ausstellung: € 29,- | erm. € 15,-


Prof. Dr. C. Bernd Sucher wurde in Bitterfeld geboren. Er studierte in Hamburg und München Germanistik, Theaterwissenschaft und Romanistik. Bis 1997 war er verantwortlicher Redakteur für Sprechtheater bei der „Süddeutschen Zeitung“, bis 2007 arbeitete er als Autor dieser Zeitung. Er unterrichtet an der Deutschen Journalistenschule in München. Seit 1998 konzipiert und leitet er den Studiengang Theater-, Film- und Fernsehkritik an der Hochschule für Fernsehen und Film in Kooperation mit der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Er ist Mitglied verschiedener Jurys und des PEN-Clubs. Sucher kuratiert das Theaterfestival „radikal jung“. Mit seiner Lesereihe „Suchers Leidenschaften“ ist er zudem gemeinsam mit prominenten Theaterkünstlern als Vortragskünstler in München und zahlreichen Städten Europas überaus erfolgreich und regelmäßig im Bayerischen Fernsehen und ARTE zu sehen. Bekannt ist er auch durch Buchpublikationen, Hörbücher und Fernsehdokumentationen.

C. Bernd Sucher