Münchner Künstlerhaus

Symphonie fantastique

Figurentheater von Georg Jenisch | Musik: Hector Berlioz

Ganz im Zeichen Goyas handelt die Inszenierung „Symphonie fantastique“ von Träumen und Fantasien, von Liebe und Idylle, die zur Raserei führen und die Brüchigkeit unserer Illusion von einer heilen Welt aufdecken. Dabei bedient sich die Inszenierung der grausamen, fantastischen Figuren aus Goyas Radierungen und bezieht auch die Untertitel in die Handlung mit ein.

Mit der „Symphonie fantastique“ (1830) schuf der französische Komponist Hector Berlioz eine der berühmtesten Programmmusiken des 19. Jahrhunderts. Sie gilt als bedeutendes Werk der Romantik und bezieht in hohem Maße außermusikalische Inhalte mit ein. Das Werk, das aus fünf Sätzen besteht, ist teils autobiografisch und handelt von einem verzweifelten jungen Künstler und dessen Traumfantasien: Ein junger Musiker berauscht sich im Anfall verliebter Verzweiflung mit Opium. Die Droge zeigt ihre Wirkung. Der Lebensmüde fällt in einen langen Schlaf, der von seltsamen Visionen begleitet wird. In diesem Zustand offenbaren sich seine Empfindungen und Erinnerungen durch musikalische Gedanken und Bilder. Die Geliebte selbst wird zur Melodie, zu einer fixen Idee, die er überall hört und überall sieht.

Figurenspieler: Susanne Brantl, Magdalena Breit, Michael Bruns, Monika Eibl, Birgit Gottschalk, Georg Jenisch

CD-Aufnahme aus dem Jahre 1984
Dirigat: Herbert Kegel
Dresdner Philharmoniker

Eine Produktion der Münchner Künstlerhaus-Stiftung.

 

Termine

Premiere
21. Juli 2015 um 19.30 Uhr

Weitere Termine
Juli: 22.07. / 27.07. / 28.07. / 29.07.
August: 04.08. / 05.08.
September: 01.09. / 02.09. / 03.09. / 09.09. / 10.09.

Beginn: jeweils 19.30 Uhr, Festaal

 

Tickets

€ 22,- / erm. € 11,-
Kombi-Ticket Ausstellung & Figurentheater: € 29,- / erm. € 15,-

 

Hier finden Sie den Flyer zum Figurentheater als Download.