„Catulli Carmina“ von Carl Orff - Die Liebeswirren von Catull

Lebensgroße Marionetten, Marotten, schwebende Stabpuppen, Schattenfiguren und Ganzkörper-Masken geben in einem Figurentheater das Liebesdrama von Catull und Lesbia wieder. Catulli Carmina wurde zu einem Intermedio, einem böse-heiteren Satyrspiel innerhalb der Triologie über die Liebe. Das freche Erotikum nennt Orff selbst eine „Madrigalkomödie“ und verweist damit auf die Nähe zu Monteverdi und zur italienischen Commedia dell’arte. Die hehre Liebe steht im Widerstreit mit der sexuellen Lust. Venus generosa (in Carmina Burana bereits vorweg genommen) versus Venus vulgaris.

Aufführung der Trilogie Trionfi-Trittico Teatrale: Trionfo di Afrodite (2010), Catulli Carmina (2011),
Carmina Burana (2012)

Konzeption, Regie und Ausstattung: Georg Jenisch.
Eine Auftragsproduktion der Münchner Künstlerhaus-Stiftung.

www.orff-trilogie.com

Fotos: René Arnold

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